Apfel – Kulinarischer Adventskalender

06. Dezember

Jeden Tag stelle ich eine sehr typische Zutat aus der Weihnachtsbäckerei vor, mit Rezepten, Tipps oder Hintergrundwissen, um uns gemeinsam auf die hoffentlich besinnliche Zeit einzustimmen.

Ob Bratapfel, als Christbaumschmuck und Nikolausäpfel – dieses Obst spielt auch im Advent eine besondere Rolle. Sie sind ja auch die perfekte Kombination zu dem Weihnachtsgewürz Zimt.

Bratäpfel, am liebsten mit Vanillesoße, sind für mich Comfort Food an kalten, ungemütlichen Tagen. Das folgende Gedicht beschreibt mit tollen Bildern die Vorfreude darauf, finde ich.

Der Bratapfel

Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie’s knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel,
der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote Apfel.

Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!

Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.

(Volksgut)

Das Tolle an Bratäpfeln ist unter anderem, dass man kein genaues Rezept braucht. Eine Kombination aus Nüssen, Zucker und weihnachtlichen Gewürzen, oder auch Rosinen, Marmelade und Marzipan lassen sich je nach Geschmack zu einer Füllmasse verarbeiten und dann bei 200 Grad Celsius 30-40 Minuten backen. Ich verwende als Apfelsorte dafür am liebsten Braeburn oder Jonagold. Probiere doch einfach, was dir schmeckt, eventuell kannst du dich an einem bestehenden Rezept orientieren und einzelne Zutaten austauschen.

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