Koriandersamen – Kulinarischer Adventskalender

20. Dezember

Koriander als Kraut ist nach meiner Erfahrung nach polarisierend – die Blätter, die in vielen Landesküchen sehr verbreitet sind, werden von einigen geliebt, für andere ist der leicht seifige Geschmack unangenehm. Heute geht es um die Samen der Pflanze, die geschmacklich feiner und damit vermutlich mehrheitsfähiger sind.

Durch die süße Würze mit leichter Zitrusnote, die die Koriandersamen beim Mörsen verströmen, heben sie den Geschmack und geben ihm mehr Tiefe. Daher passen sie eben sich gut in Lebkuchen- und Spekulatiusgewürzmischungen. Vor allem in der indischen und arabischen Küche sind sie auch für herzhafte Gerichte sehr verbreitet, mein Favorit ist da Ras-el-Hanout.

Weniger bekannt ist die Verwendung der Korianderwurzel, die vor allem in der thailändischen Küche u.a. für Würzpasten sehr verbreitet ist. Da diese nicht so leicht zu bekommen sind, haben wir auch schon erste Versuche gewagt, Koriander selbst anzubauen. Bisher ohne Erfolg, aber wir bleiben dran.

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